Leitbild

Dieses Leitbild dient der Orientierung unserer Gemeinde und beschreibt die Grundlage für alle haupt- und ehrenamtliche Mitarbeit.

Dabei stellt der Leitsatz (1.) die grundlegenden Pfeiler unseres Gemeindebaus dar. Die Zielperspektiven (2.) beschreiben konkrete Aufgaben und Handlungsanweisungen, die sich aus dem Leitsatz ergeben. Die angegebenen Bibelstellen dienen dabei der Begründung und Vertiefung dieser Perspektiven. Der 3. Teil charakterisiert die Bedeutung des Gottesdienstes als zentralem Ort des Gemeindelebens.

Nach einem längeren Diskussionsprozess mit vielen Mitarbeitern der Gemeinde hat das Presbyterium dieses Leitbild im März 2005 beschlossen und in den Jahren 2008 und 2015 gründlich überprüft, an wenigen Stellen ergänzt und erneut bestätigt.

1. Leitsatz

"Leben mit Jesus hat Folgen."

  1. Unser Zentrum ist Jesus Christus, der gekreuzigte und auferstandene Gottessohn.
  2. Unsere Grundlage ist die Bibel, das Wort Gottes.
  3. Unser Ziel ist das Wachsen der Gemeinde Jesu Christi durch das Wirken des Heiligen Geistes.
  4. Dazu wollen wir zur Ehre Gottes

    • in Hingabe Jesus Christus folgen,
    • in Liebe aufeinander achten, uns gegenseitig stärken und ermutigen,
    • Menschen zum Glauben an Jesus Christus führen,
    • uns zum Dienst in der Welt senden lassen

2. Zielperspektiven zum Leitsatz

  1. Wir wollen gemeinsam Jesus Christus nachfolgen, in der Beziehung zu ihm wachsen und dadurch zu geistlicher und persönlicher Reife gelangen. (Joh.15,1-16; 1.Petr.2,1-5)
  2. Deshalb wollen wir überall im persönlichen und gemeindlichen Leben auf die Bibel, das Wort Gottes, hören und den selbständigen Umgang mit ihr fördern. (Kol.3,16; Röm.10,17; 2.Tim.3,14-17)
  3. Dabei wollen wir miteinander lernen, konkret nach den Maßstäben der Bibel zu leben, z.B. im Umgang mit Alkohol, Geld, Lebensstil, Macht, Sexualität. (1.Kor.6,1 - 7,16; Eph.4,25 - 6,9; Gal.5,16-26; 2.Mose 20,2-17; Apg.5,29)
  4. Wir wollen verlässliche und liebevolle Beziehungen untereinander pflegen, die persönliche Ermutigung, Ermahnung und Stärkung beinhalten und die offen und einladend sind für andere.Wir wollen das große Miteinander durch Gottesdienste, Gemeindebibelstunde u.ä. und das überschaubare Miteinander durch Kleingruppen fördern. (Apg.2,42; 1.Kor.12,26; Hebr.10,25; Mt.18,15-20; 1.Joh.2,9-11)
  5. Wir wollen auf verlorene Menschen zugehen, Beziehungen zu ihnen pflegen und sie entsprechend ihrer Vielfalt auf unterschiedliche Weise zum lebendigen Glauben an Jesus Christus führen. (1.Tim.2,4; Joh.3,16; Joh.14,6)
  6. Wir wollen unsere von Gott geschenkten Gaben erkennen und sie in den Dienst der Gemeinde stellen, indem wir uns in Aufgaben rufen lassen. (grundsätzlich: 1.Petr.4,10; Eph.4,11-12; Röm.12,3-8; im Einzelnen: Mission: Mt.28,18-20; Diakonie: Apg.6,1-6; Gal.6,10; politische Verantwortung: Jer.29,7; Titus 3,1)

Das alles können wir nur tun, weil Gott uns mit seinem Heiligen Geist beschenkt und mit ihm in uns und durch uns wirkt. (Apg.1,8; Gal.2,20; 2.Tim.1,7)
Das alles wollen wir aus Dankbarkeit tun, um Gott mit unserem ganzen Leben anzubeten und zu ehren. (Röm.15,5-6; Eph.1,12)

3. Der Gottesdienst als der zentrale Ort der Gemeinde

Um als Christen Glauben leben zu können, brauchen wir den sonntäglichen Gottesdienst.

Dieser sonntägliche Gottesdienst findet in unseren Pfarrbezirken an fünf Predigtstätten statt, die sich aus geographischen und geschichtlichen Gründen in ihrer heutigen Form entwickelt haben.

Gemeinsame bezirksübergreifende Gottesdienste und die Gemeindebibelstunde sind uns wichtig, um das Gemeinsame der Gemeinde zu pflegen und zu entwickeln.

Kinder- und Jugendgottesdienste sowie der missionarische Abendgottesdienst bilden eine zielgruppenorientierte Ergänzung.

Die verschiedenen Gottesdienste sind miteinander in Bewegung und bewegen sich aufeinander zu.

Das vielfältige Angebot an Gruppen, Kreisen und Gottesdiensten im Lebenslauf soll den sonntäglichen Gottesdienst glaubensvertiefend bzw. missionarisch ergänzen.