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Brennpunkt

Im Alltag werden wir mit ganz unterschiedlichen Problemen konfrontiert. Medien und die Gesellschaft tragen viele Themen von außen an uns heran. Aber auch persönliche Fragen bewegen uns.

Die einen machen sich Gedanken über Fragen im Berufsalltag. Andere stehen vor Herausforderungen als Familie mit Kindern. Ob in der Ehe oder als Single, in jeder Lebenssituation stehen andere Themen im Vordergrund, auf die wir Antworten suchen. Wir machen uns vielleicht Gedanken wie der Glaube im persönlichen Alltag gelebt werden kann und was die Bibel zu ganz konkreten Fragen unserer Zeit sagt. Manche Fragen tragen wir vielleicht schon seit Jahren mit uns herum.

Die Veranstaltungsreihe Brennpunkt - besonders (aber nicht nur) für Menschen zwischen 20 und 55 - will brennende Themen aufgreifen, die uns oder unsere Gesellschaft bewegen. Neben Information will Brennpunkt dem Einzelnen konkrete Hilfestellung und Ermutigung für den Alltag bieten.

Je nach Brennpunkt-Thema wird auch Gelegenheit sein, miteinander ins Gespräch zu kommen (für die, die das möchten).
Natürlich dürfen Sie auch anschließend auf mich oder einen anderen Mitarbeiter mit konkreten Fragen zukommen.

Brennpunkt versucht mit sechs unterschiedlichen Schwerpunkten Bedürfnisse verschiedener Zielgruppen aufzugreifen:

Brennpunkt Familie | Beruf | Partnerschaft | Single | Gesellschaft | Glaube sind im Wechsel an vier bis sechs Abenden im Jahr geplant.

Brennpunkt: Hochsensibilität zwischen Gabe und Grenzen: Hintergrund und Perspektiven für Alltag und Miteinander

Hochsensibilität – Schwäche, Stärke oder irgendwo dazwischen?

Studien gehen davon aus, dass 15-20 Prozent der Menschen hochsensibel sind. Bei diesem recht hohen Anteil Hochsensibler in unserer Gesellschaft ist vermutlich jeder von uns ihnen schon begegnet. Doch nicht jeder hat Verständnis für sie. Besonders wenn die eigene Wesensart so ganz anders ist oder unsere Gesellschaft womöglich etwas anderes erwartet.  

Ist es bei Jungen und Männern überhaupt akzeptabel, wenn sie „sensibel“ sind? Und muss man ein sensibles Kind nicht ein wenig abhärten, damit es im Leben bestehen kann?

Ist vielleicht eine ausgeprägte Sensibilität in sich schon krankhaft? Ist diese Person nicht einfach überempfindlich, so dass jeder auf sie Rücksicht nehmen muss? Und die hochsensible Person selbst – kann sie eine entsprechende Rücksichtnahme erwarten?

Wie gehen wir damit um, wenn die Gegensätze zusammentreffen? Als Mutter, wenn ich nur verständnislos den Kopf über meinen 4-Jährigen schütteln kann, der sich beim geringsten Lärm die Ohren zuhält? Oder als Mann, wenn sich meine Frau dauernd verletzt zurückzieht und nicht mehr mit mir spricht, weil ich so ein „rücksichtsloser Klotz“ bin? Wir können einander nicht ausweichen.

Und Gott? Wie sieht er es? Er hat die Menschen sehr unterschiedlich geschaffen, damit sie einander in ihrer Gegensätzlichkeit ergänzen können. Doch wie kommen wir mit dieser Unterschiedlichkeit klar?

Der Abend will dazu helfen, das Phänomen Hochsensibilität besser zu verstehen und dadurch zu einem bereichernden Umgang gerade aufgrund unserer Gegensätze zu finden.

Fragebogen zur Einschätzung der eigenen „Sensibilität“ nach Dr. Elaine Aron

Ich fühle mich durch starke Sinneseindrücke leicht überwältigt.

Ja

Nein

Ich scheine Feinheiten in meiner Umgebung wahrzunehmen.

Ja

Nein

Die Stimmungen anderer Menschen beeinflussen mich.

Ja

Nein

Ich reagiere eher empfindlich auf körperlichen Schmerz.

Ja

Nein

Ich habe an geschäftigen Tagen das Bedürfnis, mich zurückzuziehen - entweder ins Bett, in einen abgedunkelten Raum oder an einen anderen Ort, wo ich allein sein kann und mich von den Reizen erholen kann.

Ja

Nein

Auf Koffein reagiere ich heftiger als viele andere Menschen.

Ja

Nein

Ich fühle mich schnell überwältigt von Dingen wie grellen Lichtern, starken Gerüchen oder Einsatzwagen mit Martinshorn.

Ja

Nein

Ich habe ein reiches, vielschichtiges Innenleben.

Ja

Nein

Laute Geräusche bereiten mir Unbehagen.

Ja

Nein

Kunst oder Musik bewegen mich tief.

Ja

Nein

Manchmal liegen meine Nerven derart blank, dass ich nur noch allein sein möchte.

Ja

Nein

Ich bin ein gewissenhafter Mensch.

Ja

Nein

Ich bin schreckhaft.

Ja

Nein

Es bringt mich leicht aus der Fassung, wenn ich in kurzer Zeit viel erledigen muss.

Ja

Nein

Wenn andere Menschen sich in einer Umgebung unwohl fühlen, weiß ich eher als manche andere, was notwendig ist, um Wohlbefinden herzustellen (z. B. durch eine Veränderung der Beleuchtung oder Sitzordnung).

Ja

Nein

Ich werde ärgerlich, wenn man von mir erwartet, zu viele Dinge gleichzeitig zu tun.

Ja

Nein

Ich gebe mir große Mühe, Fehler zu vermeiden oder Dinge nicht zu vergessen.

Ja

Nein

Fernsehsendungen und Spielfilme mit Gewaltszenen meide ich.

Ja

Nein

Ich fühle mich unangenehm aufgeregt, wenn sich um mich herum viel abspielt.

Ja

Nein

Großer Hunger löst bei mir eine starke Reaktion aus, er stört nachhaltig meine Konzentration und beeinträchtigt meine Stimmung.

Ja

Nein

Veränderungen in meinem Leben treffen mich sehr heftig.

Ja

Nein

Ich bemerke und genieße feine Düfte und Geschmacksrichtungen, schöne

Klänge und Kunstwerke.

Ja

Nein

Ich empfinde es als unangenehm, wenn vieles um mich herum auf einmal geschieht.

Ja

Nein

Für mich ist es wichtig, mein Leben so zu organisieren, dass ich Situationen vermeide, die mich aufregen oder überwältigen.

Ja

Nein

Laute Geräusche, chaotische Szenen und ähnliche starke Reize stören mich.

Ja

Nein

Wenn ich mit anderen Menschen konkurrieren muss oder beobachtet werde, während ich eine Aufgabe erfülle, macht mich das so nervös und unsicher, dass ich weitaus schlechter als sonst abschneide.

Ja

Nein

Als Kind haben meine Eltern und Lehrer mich als sensibel oder schüchtern angesehen.

Ja

Nein